Zellweger-Areal Uster: Wohn- und Arbeitsquartier am Wasser
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Ehemaliges Verwaltungsgebäude mit Ausstellungspavillon der Zellweger AG Uster, Aufnahme 2010 (Foto: Roland Frischknecht).
Die Zellweger AG war einst der grösster Arbeitgeber in Uster. 2006 stellte die Firma, die ursprünglich elektrische Läutwerke und Telefonapparaturen produziert hatte, den Betrieb ein. Gegenwärtig entwickelt sich das ehemalige Industriegebiet zu einem neuen Wohn- und Arbeitsquartier. Grundlage für diesen Aufbruch in eine neue Ära bildet ein privater Gestaltungsplan des Zürcher Architekturbüros EM2N. Anlass genug, das Areal mit seiner idyllischen Parklandschaft, in die sich Bauten von bemerkenswerter architektonischer Qualität einfügen, wandernd zu erkunden. Das architektonische Erbe wird zum Zeitzeugen einer gesellschaftlichen Entwicklung, die den sozialen Wandel im letzten Jahrhundert sinnfällig macht. Die in Ausführung begriffene städtebauliche Weiterentwicklung des Areals, zu der die Kunstwerke der Bechtler-Stiftung einen wichtigen Beitrag leisten, strebt eine enge Verbindung von Architektur, Landschaft und Kunst an.
