Kultur
Kunsthaus Glarus

Das Kunsthaus Glarus wurde 1952 nach Plänen des Glarner Architekten Hans Leuzinger erbaut. Das moderne, klar gegliederte, schnörkellose Haus steht im Volksgarten in der Nähe des Bahnhofs. Auffällig sind seine allseitig verglasten Satteldächer. Die im Grundriss L-förmig angelegten Pavillions treten als einfache geometrische Körper in Erscheinung, bei deren Konzeption die Lichtführung ein zentrales Anliegen war.
Unterhalten wird das Kunsthaus vom Glarner Kunstverein. Er versteht sich als Kunstvermittler. Mit seiner Tätigkeit will er dem interessierten Publikum Kunst – insbesondere die zeitgenössische – näher bringen und das Kunstschaffen im Kanton Glarus fördern. Ein weiteres Ziel des Kunstveriens ist es, das für den Kanton Glarus bedeutende Erbe bildender Kunst zu pflegen, seine Kunstsammlungen zu unterhalten und zu erweitern. Seit 1992 ist eine Konservatorin, ein Konservator für das Programm der Wechselausstellungen zuständig.
Peter A. Schmid

Peter A. Schmid musiziert und komponiert seit über 30 Jahren im Grenzbereich zwischen Jazz, Improvisierter Musik und „E-Musik“. Zu seinen bevorzugten Instrumenten gehören Bassklarinette, Bariton, Kontrabasssaxofon (Tubax), Taragot und Bassflöte. Eine seiner Spezialitäten ist Musik in architektonischen und akustischen Räumen, zum Beispiel in einem leeren Wasserspeicher in Zürich, in den Thermen Vals - oder in der Brauerei Uster.
Peter A. Schmid ist 50 Jahre alt. Er wohnt in Uster.
(Auftritte auch gemeinsam mit Roland Schiltknecht)
Roland Schiltknecht

Roland Schiltknecht spielt Hackbrett. Seit 30 Jahren verbindet er alpine Volksmusikelemente mit Elementen aus Jazz und Rock. Es geht ihm dabei nicht um Verjazzung traditioneller Volksmusik, sondern um „Überlagerungen und Verzahnungen von gemeinsamen musikalischen und rhythmischen Strukturen“. 1983 gründete er zusammen mit seinem Bruder Gabriel Schiltknecht die Folk-Jazz-Rock-Formation SCHILDPATT. Es folgten Auftritte an nationalen und internationalen Jazz-Festivals (u.a. Zürich, Montreux, Tsukuba, Berlin, Teheran). Neben seiner CD-Eigenproduktion „steinsam“ (1995) hat er CDs unter anderem mit folgenden Gruppen und Musikern eingespielt: SCHILDPATT, Curt Cress und Eberhard Weber, Alan Kushan, Roland Dahinden, Hans Kennel, Peter A. Schmid, Paul Haags Horns, Trio Bann und Stefan Eicher (Solist auf CD «Engelberg»). Roland Schiltknecht wohnt in Haslen GL.
Tim Krohn

Bild: Yvonne Böhler
Tim Krohn, geboren 1965 im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen, wuchs in Glarus auf. Er lebt als freier Schriftsteller in Zürich. Seit seinem Glarner Roman «Quatemberkinder» (1998) ist er vor allem in der Schweiz als Kultbuchautor bekannt. 2007 veröffentlichte Krohn seinen zweiten Glarner Roman «Vrenelis Gärtli» (2007). Neben Romanen hat er diverse Theaterstücke und Hörspiele verfasst. Von 1998 bis 2001 war er Präsident des Schweizerischen SchriftstellerInnen-Verbands (seit 2003 Verband Autorinnen und Autoren der Schweiz, AdS). Für sein Schaffen wurde Tim Krohn unter anderem mit dem Glarner Kulturpreis 2011 ausgezeichnet. www.timkrohn.ch
